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| Thema der Woche |
Auch wenn religiöse Sprache nicht mehr allen "in Fleisch und Blut" ist, bleibt die Liturgie ein sensibler Bereich
Gottesdienst für alle
 Unter Theologen war er Auslöser einer hitzigen Debatte: der Papstbrief, nach dem Jesu Blut in der katholischen Abendmahls-Liturgie künftig nicht mehr „für alle“, sondern „für viele“ vergossen wurde. Den norddeutschen Durchschnitts-Lutheraner lässt diese Debatte zwar eher kalt. Lauten die evangelischen Einsetzungsworte für den Kelch doch schlicht und einladend „für Euch“. Die Aufregung über die Änderung eines einzigen?Wortes macht jedoch deutlich: Auch in einer Zeit, in der religiöse Sprache längst nicht mehr allen in Fleisch und Blut übergegangen ist, bleibt die Liturgie ein hochsensibler Bereich unseres Glaubens. Umso wichtiger ist es, jedem einzelnen Gemeindemitglied zu vermitteln, welchen Schatz die gemeinsamen?Worte und Gesänge darstellen. Es lohnt sich, sich mit ihnen zu beschäftigen.
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