Lesen Sie bitte diese Woche in der Online-Ausgabe

Mitschwimmen möglich

Wenn Frau Lützgendorf aufwacht, greift sie als erstes nach dem Radio und schaltet ihren Kultur-Sender an. Da wird ihr vorgelesen. Sie bleibt eine halbe Stunde liegen und horcht. Danach steht sie auf, putzt Zähne, zieht ihre lila Unter-der-Woche-Hose an (sonntags trägt sie immer die Weißen), ihr Hemd und kocht Kaffee. Dann holt sie die Zeitung aus dem Kasten und sitzt bei Kaffee und Seite 3. Diese ganze Abfolge könnte man eine Morgen-Liturgie nennen. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 16. Mai 2012
  • Ausgabe 20/2012
  • von Thomas Hirsch-Hüffell

Der Maßschneider von der Veddel

Hamburg – Autobahn, Güterverkehr, S-Bahnen, Fernzüge, Wasserstraßen: Verkehr gibt es auf der Veddel reichlich. Aber alle donnern sie westlich und östlich der Backsteinbauten am Stadtteil vorbei, kaum einer biegt hier ab oder steigt hier aus, wenn er nicht zur Arbeit muss. Auch die Kirche auf der Veddel ist keine 400 Meter von der Autobahnabfahrt entfernt. Hoch ragt der schlanke Turm, ihm gegenüber rattert alle paar Minuten ein Zug vorbei und schluckt das Gegröle der paar Leute, die sich um die Ecke immer lautstark mit ein paar Bier in der Hand treffen. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 16. Mai 2012
  • Ausgabe 20/2012
  • von Artur Fischer-Meny

Was leistet Liturgie?

Hamburg - „Die starre Liturgie ist schuld an den leeren Kirchen“, heißt es manchmal. Die Gottesdienst müssten kreativer und authentischer gestaltet werden. Aber ist das wirklich so? Die „Evangelische Zeitung“ befragte zwei Fachleute in einem Pro und Contra. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 16. Mai 2012
  • Ausgabe 20/2012

Gottes Präsenz ist nicht machbar

Evangelischer Gottesdienst ist mehr als gesprochene Texte, er ist Feier mit allen Sinnen. In den letzten Jahrzehnten gibt es deshalb in der pastoralen Aus- und Fortbildung gute, wichtige Übungen, die sich um Stimmigkeit der Handelnden bemühen und in „Liturgische Präsenz“ einüben. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 16. Mai 2012
  • Ausgabe 20/2012
  • von Christian Stäblein

Qualitätssiegel für Gottesdienste

Hildesheim – „Nach dem Gottesdienst ist vor dem Gottesdienst“, sagt Folkert Fendler in Abwandlung einer alten Fußball-Trainerweisheit. Der Leiter des EKD-Zentrums für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst in Hildesheim ist überzeugt, dass nur eine sorgfältige Analyse verhindert, dass Fehler wiederholt oder Chancen nicht genutzt werden. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 16. Mai 2012
  • Ausgabe 20/2012
  • von Michael Eberstein