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Ehrenamtliche sind keine „Ausputzer“

Hannover – Die Kirche der Zukunft wird ohne freiwilliges Engagement nicht denkbar sein. Davon ist Albert Wieblitz, Landespastor für Ehrenamtliche in der hannoverschen Landeskirche, überzeugt. Weniger hauptamtliche Stellen bei einer gleichzeitigen Verdichtung der Arbeit – ein Trend in den Kirchengemeinden landauf, landab, der für Wieblitz reichlich Stoff für Konflikte bietet. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. September 2010
  • Ausgabe 35/2010
  • von Maren Warnecke

Im Einsatz für eine gerechtere Welt

Kiel – Lieber als vom Ehrenamt spricht Ursula Schele vom bürgerschaftlichen Engagement. „Es geht um mehr als Ehre, zudem klingt Ehre sehr nach Militär und Kaiserzeit“, versucht die 57-jährige Kielerin eine Begründung. Als Jugendgruppenleiterein in der Mädchenpfadfinderarbeit und als Schulsprecherin begann ihr Engagement bereits als Jugendliche im niedersächsischen Diepholz. Ihr neuestes Ehrenamt ist das der Ombudsfrau gegen sexuellen Missbrauch bei der Nordelbischen Kirche. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. September 2010
  • Ausgabe 35/2010
  • von Dana Schmidt

Grenzen zwischen Ehren-, Haupt- und Nebenamt fallen

Wenn ich vom Ehrenamt schreibe, dann sind auch gleich Hauptamt und Nebenamt wenigstens virtuell dabei. Also bezahlte Tätigkeiten, die den ganzen Arbeitstag ausfüllen können und sollen. Oder Tätigkeiten, die neben einer Hauptarbeit ausgeführt werden wollen. Das Ehrenamt dagegen? Ist es nun eine Hauptaufgabe eines Ehrenamtlichen oder eine Nebensächlichkeit neben seiner Beruftätigkeit oder seinem Freizeitleben? Und doch eine so wichtige Aufgabe, dass es als Amt bezeichnet wird. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. September 2010
  • Ausgabe 35/2010
  • von Alf Kristoffersen

Ehrenamt ist mehr als Kaffeekochen

Ein aktiver Sozialstaat braucht eine engagierte Zivilgesellschaft. Ehrenamtliche, Nachbarn, Familienmitglieder und Betroffene sind „Detektoren“ für offene gesellschaftliche Fragen. Als Berufstätige fragen sie nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Eltern oder pflegende Angehörige helfen sie mit, Schulen zu öffnen und Dienstleistungen weiter zu entwickeln. Als Engagierte bei der „Tafel“ sorgen sie für den Zusammenhalt im Quartier. Dabei verlaufen Themen- und zielorientierte Bürgerzusammenschlüsse heute quer zu den alten, konfessionell oder weltanschaulich geprägten Verbändestrukturen. Auch Diakonie und Caritas und die Kirchen selbst sind durch diese Bewegung herausgefordert. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. September 2010
  • Ausgabe 35/2010
  • von Cornelia Coenen-Marx

Noch lange kein „altes Eisen“

Hamburg – Wie verhalte ich mich, wenn ältere Menschen in Bus oder U-Bahn keinen Sitzplatz finden? Stehe ich auf oder schaue ich weg? Sind Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Disziplin „alte Hüte“ oder Zeichen von Aufmerksamkeit gegenüber sich selbst und den Anderen? Für Kinder und Jugendliche sind diese Fragen nicht immer einfach zu beantworten. Anneliese Kron und Gisela Marquardt vom „SeniorTrainerInnen-Programm“ helfen deshalb Mädchen und Jungen ab dem achten Lebensjahr in Hamburg, zwischen „Schwarzer Pädagogik“ und „Alles ist erlaubt“ den goldenen Mittelweg an Verhaltensregeln zu finden. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. September 2010
  • Ausgabe 35/2010
  • von Renate Hagenlocher-Closius