Eure Bibel ist kein heiliges Buch. Einmal ist Weintrinken verboten (Röm 14,21), einmal erlaubt (1.Tim 5,23). Wenn die Bibel von Gott wäre, würde sie sich nicht widersprechen. Und warum richtet ihr euch nicht nach eurer Bibel? Dort steht, Frauen sollen ein Kopftuch tragen (1. Kor 11,10).“ Diese Sätze stammen aus einer christlich-muslimischen Begegnung in einer Moschee in Altona. Wir haben auf die Fragen bewusst nicht geantwortet, weil in dieser Situation jedes Argument wie eine Rechtfertigung gewirkt hätte. Wir haben gesagt: Interreligiöser Dialog ist nur möglich, wenn beide Partner Respekt haben vor dem, was dem anderen heilig ist, und dies nicht in Zweifel ziehen. Den vollständigen Artikel lesen…
- Aktuell
- | September 2010
- | August 2010
- | Juli 2010
- | Juni 2010
- | Archiv
Artikel vom Februar 2006
Wahrheit ist keine abgepackte Portion
Timmendorfer Strand – Die Vielzahl der christlichen Konfessionen deutet an, dass es anscheinend viele Arten gibt, das Buche der Bücher zu verstehen. „Die Nordelbische“ sprach mit Pastor Professor Thomas Vogel über Bibelauslegung, das Verstehen und über ihre Wahrheit. Den vollständigen Artikel lesen…
- 1. Februar 2006
- Ausgabe 05/2006
Bibel-Kostbarkeit durch Zufall entdeckt
rellingen – Wie typische dicke alte Bücher – so wirken die beiden 45 Zentimeter langen und 30 Zentimeter breiten, in braunes Leder gebundenen Bände. Sie liegen verschlossen auf einem kleinen Tisch. Das soll eine 300 Jahre alte Bibel sein? Sollte so eine Kostbarkeit nicht einen goldenen Aufdruck haben? Beim Öffnen des Buchdeckels wird jedoch klar: Sie braucht ihn nicht. Ihre Schönheit liegt zwischen den Ledereinbänden. Den vollständigen Artikel lesen…
- 1. Februar 2006
- Ausgabe 05/2006
Kirchen - heilig oder profan?
Hamburg – Die Redaktion der Internetseite www.kirchbau.de zählt nur ein einziges Gotteshaus in Nordelbien zu den weltweit hundert „5-Sterne-Kirchen“: die Lübecker Marienkirche. Ein Urteil, dem vermutlich viele Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein widersprechen würden: Was ist mit dem Michel, dem Hamburger Wahrzeichen, was mit dem ehrwürdigen Meldorfer Dom oder der alten Barlter Kirche in seinem Schatten? Den vollständigen Artikel lesen…
- 1. Februar 2006
- Ausgabe 05/2006
Billiger sterben, weniger trauern
Hamburg – „Bitte machen Sie es nicht so traurig.“ Diesen Satz hat Olaf Krämer schon häufig von Hinterbliebenen gehört. Der Pastor des Hamburger Friedhofs Ohlsdorf gibt pro Jahr rund dreihundert Verstorbenen das letzte Geleit. Er glaubt, dass viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, Traurigkeit auszuhalten. Den vollständigen Artikel lesen…
- 1. Februar 2006
- Ausgabe 05/2006