Artikel vom März 2006

Von Betschwestern und Bischöfinnen

Die Kirche ist nicht besser und nicht schlechter, aber bereichert worden dadurch, dass in ihr nun auch Frauen mitreden und mitentscheiden – und: Es geht gerechter in ihr zu. Ist die Frau doch genauso nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wie der Mann. Frauen vom Dienst der Verkündigung und Leitung auszuschließen, war eine Gerechtigkeitslücke. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 1. März 2006
  • Ausgabe 09/2006
  • von Maria Jepsen

Schon in der Jugend eine Querdenkerin

hamburg – Sie gilt als die bekannteste Vorkämpferin der Feministischen Theologie in Deutschland. Am vergangenen Sonnabend vertrat Elisabeth Moltmann-Wendel ihre noch heute von vielen als provokant empfundenen Thesen auf Einladung des Nordelbischen Frauenwerks im Hamburger Dorothee Sölle Haus. Nach dem Vortrag gab es lang anhaltenden Beifall für die 80-Jährige. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 1. März 2006
  • Ausgabe 09/2006
  • von Kare Ahlschwede

Zu viele Frauen an den Schulen?

Gleichberechtigung findet in Schulen und Kindergärten nicht statt: Jungen und Mädchen sind fast überwiegend von Frauen umgeben. Zwei von drei Lehrkräften an Schleswig-Holsteins Schulen sind weiblich; in Kindergärten ist - statistisch - gar nur jeder 14. Betreuer ein Mann. Zu diesem Thema befragte „Die Nordelbische“ die schleswig-holsteinische Bildungsministerin. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 1. März 2006
  • Ausgabe 09/2006

Über den Exodus der Männer

Männer stehen unter Generalverdacht in der Kirche, sie seien Machos und Machtmenschen, lautete lange Jahre der Vorwurf. Sie haben darauf reagiert: sie haben sich erst weggeduckt, dann sind sie weggegangen. Holt sie zurück, fordert unser Kommentator. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 1. März 2006
  • Ausgabe 09/2006
  • von Peter Kruse

Das Salz von der Kanzel streuen

Hamburg – Honig wollte Helmut Thielicke nie predigen. Für ihn war es ein bedenkliches Zeichen, wenn eine Gemeinde allzu begeistert von ihrem Pastor gewesen war. „Dann hat er in der Regel kein Salz von der Kanzel gestreut“, sagte einst der Theologie-Professor und Michel-Prediger, dessen Todestag sich am 5. März zum 20. Mal jährt. Er selbst scheute sich nicht, klare Worte auf Kanzel und Katheder zu finden, was ihn beliebt und umstritten machte. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 1. März 2006
  • Ausgabe 09/2006
  • von Oliver Spies