Artikel vom Mai 2006

Heimat heißt unterwegs sein

Das Wort „Heimat“ kommt in meinem aktiven Sprachgebrauch so gut wie nicht vor. Adjektive und Verben sprechen mich mehr an: Ich fühle mich heimisch, ich verwurzele mich, ich bin zu Hause. Von Heimat kann ich nur dann sprechen, wenn das Utopische dieses Wortes deutlich hörbar wird: Heimat ist immer auch der Ort, zu dem ich unterwegs bin, zu dem ich aufbreche. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 10. Mai 2006
  • Ausgabe 19/2006
  • von Claudia Janssen

Heimat verlieren und finden

Hamburg – Die Frau ringt mit ihrer Stimme, während sie vorliest. Es ist die Geschichte der 14-jährigen Dunja, die mit ihrem todkranken Vater und ihrer kleinen Schwester aus Bagdad nach Deutschland flieht. Es ist die Geschichte einer inzwischen jungen Frau, die von ihren Abschieden und Tränen berichtet, aber auch von ihren Hoffnungen und Wünschen an das Leben. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 10. Mai 2006
  • Ausgabe 19/2006
  • von Oliver Spies

Heimat als Lebensform

Eines der schönsten Loblieder auf die Heimat entstammt nicht der oft geschmähten Heimatliteratur, sondern der Weltliteratur. In Shakespeares „König Richard II.“ preist der sterbende John Gaunt sein Heimatland: „Dies zweite Eden, halbe Paradies, dies Kleinod, in die Silbersee gefasst, die ihm den Dienst von einer Mauer leistet, von einem Graben, der das Haus verteidigt.“ Den vollständigen Artikel lesen…

  • 10. Mai 2006
  • Ausgabe 19/2006
  • von Detlev Mücke

Eine Stein-Werkstatt für die Trauer

Hamburg – Am jährlichen „Tag der offenen Tür“, dem 1. Mai, wurde im Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“ im Hamburger Stadtteil Rissen die Stein-werkstatt als ein zusätzliches Angebot aktiver Trauerarbeit eingeweiht. Die Idee kam der Leiterin des Hospiz, Ute Nerge, als Eltern eines dort verstorbenen Kindes einen Grabstein entwarfen. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 10. Mai 2006
  • Ausgabe 19/2006
  • von Dietrich Kreller

Wo die Jünger Jesu zu Christen wurden

Antakya – Wo wurden die Christen zum ersten Mal Christen genannt? Dies wäre eine Frage, an der sich mancher Kandidat bei Günther Jauchs Quiz: Wer wird Millionär vermutlich die Zähne ausbeißen würde. Kenner der Apostelgeschichte tun sich da leichter: „In Antiochia wurden die Jünger Jesu zum ersten Mal Christen genannt (Apg. 11, 26). Den vollständigen Artikel lesen…

  • 10. Mai 2006
  • Ausgabe 19/2006
  • von Martin Sterr