Ein Schreckgespenst macht die Runde: Islamischer Fundamentalismus gilt als „die“ Bedrohung der westlichen Welt. Doch auch das Christentum hat seinen Fundamentalismus. Und der ist überall dort auf dem Vormarsch, wo sich aufgeklärtes Denken zurückzieht. Die Erkenntnisse der christlichen Aufklärung sind vielen Pastorinnen und Pastoren offenbar im Hals stecken geblieben. Jahrhunderte alte Erkenntnisse der historisch-kritischen Forschung wurden kaum an die Gemeinde weitergeben. Den vollständigen Artikel lesen…
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Artikel vom August 2006
Nordelbiens Gemeinden theologisch unterversorgt?
Kiel – Müssen Nordelbiens Pastorinnen und Pastoren auch Lehrmeister sein? Zuerst sind sie Predigerinnen und Prediger. Denn sie sind Vertreter der Kirche und haben ein Amt, das sich vom Selbstverständnis der Kirche ableitet: Die Verkündigung des Evangeliums durch Predigt und Sakrament ist nach evangelischem Verständnis Wesenszug und primärer Auftrag der Kirche. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. August 2006
- Ausgabe 31/2006
Aufklärung durch Anschauung
Darf man das überhaupt, darf man das schon wieder? Darf man Werke des Lieblingbildhauers des „Führers“ ausstellen? Dies ist aktuell die Frage zum Umgang mit der deutschen Vergangenheit. Auch wenn dieser viele ermüdet, müssen wir uns dem immer wieder aufs Neue stellen. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. August 2006
- Ausgabe 31/2006
Wie eine Lilie unter Dornen - die Marienblumen
Hamburg – Er liebt mich, liebt mich nicht… Nach und nach zupft man dem Gänseblümchen jedes einzelne Blütenblatt aus. Bis aufs Letzte, bis man es weiß. Das genügsame Blümchen ist eine Pflanze, die Maria zugeordnet ist. Sinnbild für Demut. Auch für den Schutz, den die Gottesmutter gewähren kann. Die gelbe Mitte ist eine Zusammenballung von vielen kleinen Blüten. Am Abend und bei schlechtem Wetter schließt sich die Blüte. „Die Hüllblätter beschützen die armen Seelen, die in der Mitte sitzen“, so Volker Struß, der den Bibelpflanzengarten seit 2000 neu konzipiert und aufgebaut hat. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. August 2006
- Ausgabe 31/2006
Tradition und Neubeginn: Luthertum in der Kantstadt
Kaliningrad – Am Haupteingang der Kaliningrader Luisenkirche warten Kinder mit ihren Eltern auf Einlass – nicht zu einem Gottesdienst, sondern in das Puppentheater, das sich seit 1976 in der Kirche befindet. Wie viele andere Gotteshäuser in der Pregelstadt wurde die lutherische Kirche einer neuen Nutzung zugeführt. Als die sowjetische Regierung 1948 Ostpreußen mit seiner Hauptstadt Königsberg in den Oblast Kaliningrad umwandelte, endete auch fast das gesamte kirchliche Leben. Heute – 16 Jahre nach Gorbatschow – hat sich der christliche Glaube wiederbelebt. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. August 2006
- Ausgabe 31/2006