Artikel vom September 2006

Zwischen Genuss und gutem Gewissen

Der Supermarkt ist im September von Kontrasten geprägt: Neben „frischen“ Erdbeeren aus Spanien als Reminiszenz an den scheidenden Sommer tauchen erste Spekulatius-Kekse und Dominosteine auf: Vorboten eines nahenden Weihnachtsgeschäfts. Susanne Niemeyer hätte beinahe zugegriffen. Doch eine innere Stimme hielt sie ab: Zwiegespräch zwischen einer Genießerin und ihrem Gewissen. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 6. September 2006
  • Ausgabe 36/2006
  • von Susanne Niemeyer

Viel Spaß beim Requiem

Viel Spaß bei der Musik“ wird einem regelmäßig gewünscht, gleich ob es sich um Pop, Rock, heitere Klassik oder ein Requiem handelt. Früher hat es mich in einem solchen Fall immer geärgert. Gut gemeint war das, aber schlecht zum Gegenstand des Kunstgenusses passend. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 6. September 2006
  • Ausgabe 36/2006
  • von Detlev Mücke

„Man hätte es den Armen geben können“

Und als er in Betanien war, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Und sie fuhren sie an. Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden! Sie hat ein gutes Werk an mir getan. (aus: Markus 14, 3 - 9) Den vollständigen Artikel lesen…

  • 6. September 2006
  • Ausgabe 36/2006
  • von Gundula Döring

Sich den Kummer von der Seele schreiben

Hamburg – „Ist Post für mich angekommen?“ Zwei Mal pro Woche ruft Dr. Klaus Loewer im Dorothee-Sölle-Haus der Nordelbischen Kirche in Hamburg-Altona an. Hier hat er ein Postfach. Wenn ein Umschlag darin liegt, kommt der 74-Jährige vorbei und holt ihn ab. Zu Hause macht er sich dann an die Arbeit: Klaus Loewer ist Briefseelsorger. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 6. September 2006
  • Ausgabe 36/2006
  • von Mirjam Büttner

Glauben an die Jüngsten weitergeben

Die evangelischen Kindertagesstätten sind von tiefgreifender Bedeutung. Gerade in einer Zeit, in der im Elternhaus die biblischen Geschichten oft nicht mehr weitererzählt werden, kommt der evangelischen Kita noch größere Bedeutung zu. Viele Eltern fühlen sich überfragt, wenn es um den Glauben geht. Aber wir wissen heute, wie wichtig es ist, die Rituale des Glaubens als Kind einzuüben, als Kind beten zu lernen und von Gott zu hören. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 6. September 2006
  • Ausgabe 36/2006
  • von Margot Käßmann