Artikel vom Oktober 2007

„Wir können alle eine Portion Mut gebrauchen“

Die Begegnung mit jemandem, der einen Menschen verloren hat, ist schwer. Sie markiert einen Punkt, an dem die eigenen Ängste berührt und damit aktiviert werden könnten. Wenn eine Begegnung mit einem Trauernden vermieden wird, dann ist die fehlende eigene Auseinandersetzung eine der Ursachen dafür. Zwei Blickwinkel auf das Geschehen beschreiben Dana Schmidt, der „die Worte fehlten“ und Claudia Aue, für die „das Schlimmste das Schweigen war“. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 4. Oktober 2007
  • Ausgabe 40/2007
  • von Dana Schmidt und Claudia Aue

„Aufrichtiges Beileid“ muss von Herzen kommen

kiel – An seine erste Leiche erinnert sich Torsten Schneider nicht mehr so genau, dafür umso mehr an den ungewohnten und unangenehmen Geruch in der Pathologie der Kieler Uniklinik: „Der Geruch ist mir bis heute in Erinnerung geblieben, obwohl das schon 1988 gewesen ist – also fast vor 20 Jahren“, erinnert sich der Familienvater. Er hatte sich entschieden, wie schon sein Vater, Großvater und Urgroßvater zuvor, Bestatter zu werden. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 4. Oktober 2007
  • Ausgabe 40/2007
  • von Simone Viere

Dem Tod kann man nicht ausweichen

Sterben und Tod lauern für viele Menschen wie Ungeheuer im Hintergrund ihres Lebens. Dieses schreckliche Paar ist immer auf dem Sprung, um alles zu verschlingen, was dem Leben Sicherheit gibt: Familie, Freunde, es bedroht die eigene Existenz. Verständlich, wenn Menschen diesen Bedrohungen nicht begegnen oder ihnen gar ins Angesicht sehen wollen. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 4. Oktober 2007
  • Ausgabe 40/2007
  • von Karlheinz Häfner

Aufrichtige Seelsorge

Noch heute, nach zehn Jahren, kenne ich ihren Namen. Sie war der erste Mensch, den ich beerdigte. Ich erinnere mich: Im Trauergespräch breiten die Angehörigen ihr Herz aus. Ich höre, verstehe, deute. Mit der Zeit macht sich Trost breit: „Es ist gut so, wie es ist! Danke, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben.“. Vaterunser, Segen, Abschied. Nun ist der Name der Verstorbenen nicht mehr nur ein Eintrag in meinem Terminkalender. Wieder zuhause bin ich bewegt und erfüllt. Im Geiste formen sich schon Worte für die Traueransprache, die ich am nächsten Tag schreiben möchte. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 4. Oktober 2007
  • Ausgabe 40/2007
  • von Andreas Wackernagel

Großbaustelle Nordelbien

REndsburg – Auf der Großbaustelle Nordelbien sind weitere Bauabschnitte fertiggestellt. Bei den lange umstrittenen Themen Bischofsamt, Einteilung der Sprengel und Neuordnung des pröpstlichen Amtes können die Gerüste nach der Tagung der Nordelbischen Synode endgültig abgenommen werden. Mit großer Mehrheit verabschiedeten die Kirchenparlamentarier Verfassungsänderungen, die festzurren, was im Laufe des vergangenen Jahres ausgearbeitet wurde. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 4. Oktober 2007
  • Ausgabe 40/2007
  • von Carsten Splitt