Artikel vom April 2008

Der Mensch ist auch, was er aus sich gemacht hat

Die Frage „Was ist der Mensch?“ entstammt auf der einen Seite der Bibel, in der es im 8. Psalm (im fünften Vers) heißt, „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, das Menschenkind, dass du dich seiner annimmst?“ Die Frage „Was ist der Mensch?“ entstammt auf der anderen Seite aber auch der Philosophie: Immanuel Kant fasst drei Fragen zusammen, die er in seinem Denken zu klären versucht. Sie lauten: Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen? Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. April 2008
  • Ausgabe 14/2008
  • von Detlev Ganten

Der Blick in den öffentlichen Bauch

Hamburg – Das Ultraschallbild im Familienalbum, der Foetus im All, die Nadel, die sich in die Eizelle bohrt. Die Bilder sind zum visuellen Allgemeingut geworden. „Sie geben vor, die Wirklichkeit abzubilden und objektiv zu sein. Tatsächlich werden jedoch Bilder von Unsichtbarem erzeugt, die durch Auswahl, Ausschnitt und Einfärbung bestimmte Vorstellungen reproduzieren“, sagt Eva Schneider (48). Die Künstlerin setzt sich mit den Bildern vom Inneren des menschlichen Körpers auseinander, die unsere Vorstellungen und die ethische Diskussion zum Thema „Leben“ nachhaltig verändert haben. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. April 2008
  • Ausgabe 14/2008
  • von Dietrich Kreller

„EKD sollte theologisch für Klarheit sorgen“

Berlin – Auch Christen können nach Ansicht des Sozialethikers Ulrich H. J. Körtner die Forschung an embryonalen Stammzellen befürworten. Die Bemühungen um Heilung mit der dafür nötigen Grundlagenforschung seien ein Gebot der Nächstenliebe, erklärte der evangelische Professor für Systematische Theologie an der Universität Wien in einem Beitrag für das evangelische Magazin „Zeitzeichen“ (April-Ausgabe). Körtner forderte zudem bessere gesetzliche Regelungen als das derzeitige deutsche Stammzellforschungsgesetz. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. April 2008
  • Ausgabe 14/2008
  • von Ulrich H. J. Körtner

„Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete“

In den Kirchen der Reformation gilt das Schriftprinzip. Dieses besagt, dass in allen Fragen, die den christlichen Glauben und dessen Verständnis von Gott, Mensch und Welt betreffen, auf der Grundlage der Heiligen Schrift zu urteilen ist. Das betrifft auch das Verständnis des ungeborenen menschlichen Lebens und die Frage, wie mit diesem umzugehen ist. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. April 2008
  • Ausgabe 14/2008
  • von Johannes Fischer

Kirchengemeinde kämpft um ihren Pastor

Süderau – Rund 250 Gemeindemitglieder bildeten am Ostermontag einen Kreis um die Kirche in Süderau. Sie kämpften um den Erhalt der Pastorenstelle von Uwe Hellmann. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. April 2008
  • Ausgabe 14/2008
  • von Christine Reimers