Artikel vom Juli 2008

Wann ist ein Mann ein Mann?

Im vergangenen Jahr warb eine Lebensversicherung im deutschen Fernsehen mit folgendem Spot: Vater und Mutter sitzen auf dem Sofa; auf dem Teppich spielt ein kleines Mädchen, das – wohlgemerkt immer in der Anwesenheit des Vaters – zu seiner Mutter sagt: „Du Mama, wenn Papa tot ist, kaufe ich mir erstmal einen Ponyhof“. Die Mutter entgegnet: „Moment. Wenn Papa weg ist, kaufe ich mir erstmal `ne Finca auf Mallorca“. Am 4. Juni desselben Jahres, dem Internationalen Tag des Kindes, appellierte die UNICEF, Mädchen gegen Gewalt zu schützen. Offenbar müssen Jungen nicht geschützt werden. Das sind „harmlose“ Beispiele dafür, wie alltäglich die Diskriminierung des männlichen Geschlechts inzwischen geworden ist. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. Juli 2008
  • Ausgabe 27/2008
  • von Walter Hollstein

Die „Männerwelt“ steht den Männen im Weg

Wir neigen heute dazu, es als geradezu natürlich gegeben zu sehen, dass niemand eine so enge Bindung an Kinder hat und so gut mit ihnen umgehen kann wie ihre Mutter. Die Geschichte zeigt, dass das nicht immer so war: Die Kindererziehung war früher Männersache. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. Juli 2008
  • Ausgabe 27/2008
  • von Nina Baur

Wenn Männer Kinder kriegen

Flensburg – „Es gilt: Auch wer nicht bei der Geburt des Kindes dabei ist, kann ein toller Vater und seiner Frau ein guter Mann sein“, versucht Anne-Kathrin Richter, Hebamme am Diako-Krankenhaus in Flensburg, mit dem Gerücht aufzuräumen, dass richtige Männer mit in den Kreißsaal müssen. Heutzutage ist es jedoch nahezu selbstverständlich, dass sie ihre gebärende Frau während der Niederkunft begleiten. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. Juli 2008
  • Ausgabe 27/2008
  • von Dana Schmidt

„Frauen wollen richtige Männer“

Immer mehr Männer leiden in Partnerschaften unter emotionaler Abhängigkeit oder ziehen sich in die Einsamkeit zurück. „Wer bin ich als Mann?“ ist eine Frage, die viele Männer beschäftigt. Klassische männliche Qualitäten wie Disziplin, Ehrgeiz, Aggression und Pflichtbewusstsein werden abgelehnt – meist einhergehend mit einer Ablehnung des eigenen Vaters – dem ersten Vorbild für Männlichkeit im Leben. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. Juli 2008
  • Ausgabe 27/2008
  • von Björn Thorsten Leimbach

Auf den Spuren der „echten Kerle“

Es soll ja Menschen geben, die schwören aufs Internet. Jedes Thema finde sich behandelt, jede Frage beantwortet. Machen wir also die Probe aufs Exempel und befragen das Netz der Netze zum Thema der Woche. Recherchezeitpunkt: Sonntag, 29. Juni, nachmittags (vor dem Finale…). Die Suchmaschine mit den bunten Buchstaben liefert zum Stichwort „echte Kerle“ 139 000 Ergebniseinträge, zum Stichwort „echter Kerl“ nur 22 300 Stücker. Wir folgern flugs, dass ein echter Kerl vor allem in der Mehrzahl auftaucht. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 2. Juli 2008
  • Ausgabe 27/2008
  • von Rainer Kolbe