BErlin/Warschau – Nicht erst der Streit um die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach zeigt, wie emotional das Thema „Flucht und Vertreibung“ mehr als sechs Jahrzehnte nach Ende der Krieges noch ist. Doch nicht nur außenpolitisch sind viele der damaligen Geschehnisse noch nicht hinreichend aufgearbeitet. Auch innerdeutsch müssen wir uns der Frage stellen, wie die Generation der Vertriebenen in die Geschichtsbücher eingehen wird. Den vollständigen Artikel lesen…
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Artikel vom März 2009
Zusammenhalten wurde zur Pflicht
Der erste Frühlingsnachmittag. Elsa Atkinson und Hannelore Schmidt sind sich noch nie begegnet. Die eine spricht von Heimat und meint dieses Land, die andere sagt Heimat und denkt an den Ort, von dem sie 1945 als acht jähriges Mädchen geflüchtet ist. Heute sitzen sie zusammen und erzählen von der Zeit nach dem Krieg. Den vollständigen Artikel lesen…
- 4. März 2009
- Ausgabe 10/2009
Dritte Heimat „Sehnsucht“
Ich sehe die Tagesschau. Eine unerfreuliche Nachricht jagt die andere. Das deprimiert. Der Wetterbericht folgt. Müde und erschöpft bin ich wohl eingeschlafen, denn als ich erwache, „bin ich mitten im Film“ und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich mitten in meinem derzeitigen Thema. Ich erfasse den Inhalt des Spielfilms. Eine alte Dame fährt mit ihrer Enkelin nach Hause, nach Masuren und besucht die Stätten ihrer Kindheit und Jugend. Den vollständigen Artikel lesen…
- 4. März 2009
- Ausgabe 10/2009
Angekommen – angenommen
Wir hatten es so abgemacht. Elsbeth und ich trafen uns vor der Eingangspforte zum Hohner Friedhof. Ich holte zwei Schalen mit Vergissmeinnicht aus dem Auto. Elsbeth wartete schon, zwei Sträuße Osterglocken in ihren Händen. Langsam folgten wir den stillen Wegen. Bei den Grabstätten unserer Eltern blieben wir stehen. In weniger als vier Jahren hatten wir vier Mal ihren letzten Weg begleitet. Den vollständigen Artikel lesen…
- 4. März 2009
- Ausgabe 10/2009
Kaum Proteste gegen Nordkirche
Lübeck – Dass der lang geplante Begegnungstag der Synoden zum Auftakt eines „Jahres des Kennenlernerns“ ausgerechnet in Lübeck stattfand, entbehrte nicht einer gewissen Brisanz. Schließlich geht die Hansestadt im Rennen um Kirchenamt und Bischofssitze – anders als zunächst geplant – im Fusionsvertrag leer aus. So hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung gerade die Lübecker Synodalen kritisch über den Vertrag geäußert. Und auch aus Mecklenburg hatte sich Protest angesagt. Das dortige „Forum Landeskirche“ hatte Kritiker zur Demonstration und Diskussion nach Lübeck eingeladen. Den vollständigen Artikel lesen…
- 4. März 2009
- Ausgabe 10/2009