Als die Israeliten der ägyptischen Knechtschaft entkamen, wurde ihnen eine neue Heimat verheißen, in der Milch und Honig flössen: Kanaan. Doch dieses biblische Paradies der Nahrhaftigkeit und Süße sollte eine Kehrseite offenbaren: Menschliche Gier, symbolisiert im Tanz um das Goldene Kalb. So wandelte sich Gottes Segen für alle in Habsucht, die wenigen Vorteile brachte, aber vor allem immer wieder Unfrieden für das ganze Volk. Den vollständigen Artikel lesen…
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Artikel vom Juli 2009
„Da wird noch gewaltig aussortiert“
Dörphof – Jens Joost bewirtschaftet einen größeren Milchviehbetrieb bei Kappeln. Das Ehepaar Joost hat vier Söhne, von denen der Älteste sich auf sein Landwirtschaftsstudium vorbereitet. Agraringenieur Ulrich Ketelhodt vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt hat die Familie am Küchentisch zu ihrem Leben in der Krise am Milchmarkt und zu ihren Zukunftsaussichten befragt. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. Juli 2009
- Ausgabe 27/2009
Vor lauter Masse geht das Maß verloren
In einer Überflussgesellschaft wie der unseren ist der Bezug zu Lebensmitteln immer stärker verloren gegangen. Nur wenn Bauern die produzierte Milch wegschütten, schlagen die Emotionen hoch. Ihre Probleme scheinen jedoch nicht in unserem Bewusstsein verankert zu sein. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. Juli 2009
- Ausgabe 27/2009
Lebensretter vor Gericht
travemünde – Der Lebensretter –„Il Salvartore“ – so wurde Kapitän Stefan Schmidt von italienischen Medien vor fünf Jahren genannt. 37 afrikanische Flüchtlinge, die sich in einem Schlauchboot auf die lebensgefährliche Reise nach Europa gemacht hatten, hatte er an Bord des Lübecker Schiffes Cap Anamur aufgenommen und ihnen damit das Leben gerettet. Doch damit war die Odyssee auf See für sie noch nicht beendet – Italien verweigerte das Einlaufen in einen sicheren Hafen. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. Juli 2009
- Ausgabe 27/2009
Viel gewagt und gewonnen
Rendsburg – Mit zwei Händen und zwei Füßen den Raum der größten evangelischen Kirche in Deutschland zum Klingen zu bringen, muss ein erhebendes Gefühl sein. Viele Organisten träumen davon, einmal auf der fünfmanualigen Hauptorgel im Ulmer Münster in die Taten greifen zu können. Friedemann Johannes Wieland muss davon nicht mehr träumen. Er hat es bereits getan und wird es immer wieder tun. Denn ab Januar nächsten Jahres wird er Münsterkantor und Erster Organist am Ulmer Münster sein. Den vollständigen Artikel lesen…
- 2. Juli 2009
- Ausgabe 27/2009