Artikel vom November 2009

Das Jahr der Begegnung

Hamburg – Kennenlernen ist angesagt; auch in der Nordkirche. So hatten die drei Kirchenleitungen von Nordelbien, Mecklenburg und Pommern nach der Unterschrift unter den Fusionsvertrag 2009 zum „Jahr der Begegnung“ ausgerufen. „Begegnung ist das Geheimnis der Verständigung“, so der Schweriner Bischof Andreas von Maltzahn. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 5. November 2009
  • Ausgabe 45/2009
  • von Carsten Splitt

„Geschwisterliche Normalität“

Greifswald/Hamburg – Die Kirche im Norden soll weiter zusammen wachsen. Und er ist eine der treibenden Kräfte dabei: der Greifswalder Superintendent Ulrich Tetzlaff. „Die Nordelbische“ hat den 50-Jährigen nach den schönen wie schwierigen Momenten in dem Prozess befragt. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 5. November 2009
  • Ausgabe 45/2009

„Die Sache ist im Sande verlaufen“

Hamburg/Stralsund – Mit Beziehungen ist es manchmal gar nicht so einfach. Mal sind die Unterschiede zwischen zwei Partnern zu groß. Mal machen aber auch genau sie den Reiz aus. Das ist bei Kirchengemeinden offenbar nicht anders. Jahrelang pflegten Kirchen in der damaligen DDR und in der Bundesrepublik Gemeindepartnerschaften. Nach der Wende zerbrachen viele von ihnen. Auch Hamburg und Stralsund waren einmal sehr verbunden. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 5. November 2009
  • Ausgabe 45/2009
  • von Petra Döllefeld

Treppen bauen, die beieinander ankommen

Ich hatte etwas zu erledigen in einer Gegend, in die ich jahrelang nicht mehr gekommen bin. Kurz vor dem Fluss hatte ich den Namen des Ortes auf dem Schild gelesen, fuhr an den Rand und stellte den Motor ab. Die Aller fließt hier entlang, an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Ohne Passierschein konnte man vor der Wende vom Osten aus, wo ich aufgewachsen bin, nicht ans Ufer kommen. Man konnte nicht stehen auf dieser steinernen, alten Brücke, die seit Generationen beide Ufer verbinden sollte. Es war Grenzgebiet, nicht zugänglich für uns Altmärker. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 5. November 2009
  • Ausgabe 45/2009
  • von Thomas Jeutner

Trauriger Tröster auf der Orgelbank

Zwickau – „Fliegenmassaker“ sagt Matthias Eisenberg und nimmt schwer atmend die nächsten Stufen hinauf zur Empore. Sein Blick senkt sich auf die Insektenkörper, die leblos auf die staubigen Steinstufen gefallen sind. So den Tod vor Augen steigt der 53-Jährige langsam, leicht gebeugt zu seinem Arbeitsplatz hoch oben in der Zwickauer Lutherkirche hinauf. Mit der linken Hand stützt er sich auf das Treppengeländer, als müsse er nicht nur die Last seines Körpers tragen sondern auch den Schmerz der ganzen Welt. Den vollständigen Artikel lesen…

  • 5. November 2009
  • Ausgabe 45/2009
  • von Christine Kükenshöner