Hannover – Es ist der klassische Nebenkriegsschauplatz: Nahezu einstimmig haben sich Politiker und Verbände zum Jahresauftakt über die kritischen Äußerungen der EKD-Ratsvorsitzenden Bischöfin Margot Käßmann zum Abzug der Bundeswehr in Afghanis-tan empört (Bericht unten). Dabei gerät eine andere militärpolitische Frage ins Abseits: Welche Folgen hat die für 2011 angekündigte Wehrdienst-Verkürzung und die damit einhergehende Verkürzung des Zivildienstes für die Gesellschaft? Den vollständigen Artikel lesen…
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Artikel vom Januar 2010
Folgen der Wehrpflicht-Verkürzung sind schwerwiegend
Rendsburg - Die Regierungskoalition hat beschlossen zum 1. Januar 2011 die Dauer des Wehr- und Zivildienstes von neun auf sechs Monate zu kürzen. Wissend darum, dass die FDP seit Jahren die Abschaffung der Wehrpflicht proklamiert, die CDU um deren Beibehaltung bemüht ist ,erscheint der aktuelle Kürzungsbeschluss als Kompromiss der Koalitionsverhandlung , der weder dem Gedanken der Wehrpflicht, noch der Sinnhaftigkeit eines Ersatzdienstes gerecht wird. Den vollständigen Artikel lesen…
- 7. Januar 2010
- Ausgabe 01/2010
Gärtner, Hausmeister, Chauffeur
Heikendorf - Der Weg von der Hauptstraße zur Heikendorfer Kirche und dann weiter zum Gemeindehaus ist frisch gefegt. Zu weißen Bergen aufgetürmt liegt der Schnee am Rand. Tim-Niklas Weigel, Zivildienstleistender der Gemeinde, ist dafür verantwortlich. „Jetzt, da es schneit, ist das Schneefegen eine meiner täglichen Pflichten“, sagt der 19-Jährige. Den vollständigen Artikel lesen…
- 7. Januar 2010
- Ausgabe 01/2010
Militäreinsatz keine Lösung
Hannover/Hamburg – An den Äußerungen der Ratsvorsitzenden der EKD, Bischöfin Margot Käßmann, zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr scheiden sich auch eine Woche nach ihrer Neujahrspredigt die Geister. Unterstützung erhielt Käßmann von der Hamburger Bischöfin Maria Jepsen und dem Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich. „Viele Menschen verstehen nicht mehr, warum der Einsatz nötig ist und welches Ziel er hat“, sagte Jepsen. Bischöfin Käßmann habe recht, wenn sie diese Diskussion jetzt einfordere. „Wir brauchen eine klare Perspektive über Dauer und Ziele des Einsatzes, unterstrich auch Ulrich. Den vollständigen Artikel lesen…
- 7. Januar 2010
- Ausgabe 01/2010
Ganz so einfach ist es leider nicht
Hannover – An den Äußerungen der Ratsvorsitzenden der EKD, Bischöfin Margot Käßmann, zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr scheiden sich auch eine Woche nach ihrer Neujahrspredigt die Geister. Käßmann hatte in der Dresdner Frauenkirche gesagt, in Afghanistan schafften Waffen „offensichtlich auch keinen Frieden“. „Die Nordelbische“ dokumentiert hier die Predigt der Bischöfin am Neujahrstag 2010. Den vollständigen Artikel lesen…
- 7. Januar 2010
- Ausgabe 01/2010