Wie lange sollen wir denn noch warten, bis sich bei uns der Richtige bewirbt?“ Eine Mischung aus Ärger und Resignation liegt in der Stimme von Herrn Verla. Seine Mitstreiter im Kirchenvorstand können ihn gut verstehen. Es dauert jetzt schon Monate – und nirgends ist eine Pfarrperson in Sicht, die nach Ahausen will. „Vielleicht müssen wir einfach noch länger durchhalten. Schließlich entdecken wir in der Vakanz doch auch, dass wir selbst eine Menge einzubringen haben.“ Keiner hört das gerne, was Frau Meier einwirft, aber alle ahnen: da ist was dran. Den vollständigen Artikel lesen…
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Artikel vom April 2010
Umgang mit Zeit erfordert Geduld
„Zeitsyndrom“ nennt der italienische Philosoph Giacomo Marramao eine krankhafte Form des Zeitempfindens, die offenbar für moderne Gesellschaften typisch ist. Krankhafte Gefühle der Zeitnot entstehen, wenn zeitliche Erwartungen die zeitlichen Erfahrungsspielräume fortwährend übersteigen. Ist Ihnen das zu abstrakt? Den vollständigen Artikel lesen…
- 8. April 2010
- Ausgabe 14/2010
Wo die Geduld an ihre Grenzen stößt
Wo hört die Geduld auf? Eine völlig abgeleierte Frage. Sie klingt in den Ohren. Dauernd. Viel aufschlussreicher ist: Wo fängt die Geduld an? Denn die Geduld, auch die von Christen, hat Grenzen. Genau zwei. Sie hat – erstens – immer wieder einmal ein Ende. Das kennt man leidlich gut: den Wutausbruch und die Gewalt, das Durchdrehen, die Rache, den Krieg. Jede Geduld hat auch einen Anfang. Doch darüber spricht man nicht. Den vollständigen Artikel lesen…
- 8. April 2010
- Ausgabe 14/2010
„Ich habe so eine Lust auf Leben“
Kiel – Christiane Jung war 42 Jahre alt, als sie der Schlag traf: „Morgens geduscht, Übelkeit, Ohnmacht“, fasst sie die Momente zusammen, die ihr Leben veränderten. Sie verlernte zu sprechen, zu lesen, zu schreiben, saß im Rollstuhl und war auf beständige Hilfe angewiesen – musste das Leben neu lernen. Den vollständigen Artikel lesen…
- 8. April 2010
- Ausgabe 14/2010
Gläubige Menschen sind geduldiger
Geduldig sein ist die Fähigkeit, mit nicht erfüllten Wünschen und Sehnsüchten fertig zu werden und Stress oder Schwierigkeiten gelassen auszuhalten. Den vollständigen Artikel lesen…
- 8. April 2010
- Ausgabe 14/2010